HVV Wellingholzhausen

Der Wanderparkplatz Puschkental bietet sich besonders für die folgenden Wanderwege an:

  • A6 "Rundweg Steinbrink"
  • A7 "Rundweg Kronensee - Hasetal"
  • Wellingholzhausener Rundwanderweg

  

Wellingholzhausen, Puschkental, A6 “Rundweg Steinbrink”

Wanderweg A6  “Rundweg Steinbrink”

GPSies - Wellingholzhausen, Puschkental, A6 „Rundweg Steinbrink“ Dieser Wanderweg dreht eine ungefähr fünf Kilometer lange Runde im Süden von Wellingholzhausen. Auf kleinstem Raum kann man hier durch eine vielfältige Gegend wandern, die Quellen und Tal genauso aufweist wie bewaldete Hügel und Fernsicht.

Von Wellingholzhausen aus erreichen Sie den Wanderparkplatz Puschkental über die gleichnamige Straße, die oberhalb von Wellingholzhausen von der Schützenstraße abzweigt. Oben am Waldrand des Wullbrink kann man sein Auto abstellen, aber auch vor der Brunnenanlage, wo das alte Parkplatzschild noch den Namen “Schwarze Welle” trägt.

Schon hier hat man einen schönen Blick auf das Puschkental und die dort verstreut liegenden Höfe. Man erzählt, dass zu einem dieser Höfe, zum Hof Hemker, vor langer Zeit eine Gaststätte gehörte, deren Wirtin meist in Hausschuhen ihrer Tätigkeit nachging. Hausschuhe heißen hier Puschen und auf platt natürlich Pusken oder Puschken. So kam das Tal der jungen Hase zwischen Beutling und Steinbrink zu seinem eigenartigen Namen.

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Blick ins Puschkental

Jetzt heißt es aber, aus den Puschen zu kommen und endlich loszugehen: Der Wanderweg A6 verlässt gegenüber dem Tiefbrunnen die Straße und biegt in den Wald ab. Es geht bergrunter bis zur Hase, die man mithilfe einer kleinen Furt oder einer ganz neuen Brücke (Dank an die Dörferbauernschaft Wellingholzhausen) direkt an der Schwarzen Welle überquert.

Die Schwarze Welle wird auch Almaquelle genannt. Die frisch renovierte Quellanlage bietet Rastmöglichkeiten und Informationstafeln, denen man z.B. entnehmen kann, dass diese Quelle mit ca. 200 Litern Wasser pro Minute die wichtigste der Hasequellen ist. Außer der Schwarzen Welle und der eigentlichen Hasequelle (s. u.) gehören noch die Quelle des Blauen Sees und die beiden Rehwellen zu den Hasequellen. Das ist in "Welling" und Dissen bekannt, aber warum heißt die Schwarze Welle auch Almaquelle? Sie ist benannt nach Alma Knaust, der Erbin der Schulzeschen Bäckerei in Borgholzhausen. Ihrem Mann Carl, der das “Lebkuchenimperium” aufbaute, gehörte die Quelle und dementsprechend konnte er sie auch so benennen.

Indem man die junge Hase überquert, überschreitet man auch die Grenze von Melle-Wellingholzhausen nach Dissen. Der Wanderweg A6 dreht seine Runde also fast nur auf Dissener Gebiet. Nach der Schwarzen Welle geht es zunächst recht kräftig bergauf, bis man den Waldrand erreicht. An der dortigen T-Kreuzung biegt man nach links auf die asphaltierte Straße ab und folgt ihr in einer Rechtskurve. Schon bald kommt man wieder in den Forst, so dass man sich jetzt aufmacht, den Steinbrink (208,8 m) zu umrunden. Der Weg führt nicht genau über den auf einer Wiese liegenden Gipfel, sondern umgeht ihn etwas weiter südlich. Sobald man wieder auf Wellingholzhausen zugeht, gibt es immer wieder sehr schöne Aussichtspunkte mit Ausblicken über das Gebiet Im Berge und zum Beutling.

 

Hügelland Im Berge

 Hügelland Im Berge

 

Durch Wald und Feld und über einen Bauernhof kommt man wieder ins Puschkental und zur Hasequelle. Die schön angelegte und vom Heimat- und Verschönerungsverein Wellingholzhausen in Schuss gehaltene Anlage an der Quelle des längsten rein niedersächsischen Flusses bietet auch wieder Bänke und Tische als Rastmöglichkeiten. Man kann sich kaum vorstellen, dass dieses Rinnsal – zeitweise fällt die Quelle sogar ganz trocken – zu einem Gewässer wird, das weiter nördlich den Alfsee füllt und als "richtig erwachsener Fluss" bei Meppen in die Ems mündet.

Für Radwanderer beginnt hier auch die Hase-Ems-Tour. Sie führt von der Quelle hier bis nach Meppen und dann emsaufwärts südlich weiter bis Rheine.

Der Spaziergänger auf dem Weg A6 geht von der Hasequelle aus am jungen Flüsschen entlang über den asphaltierten Haseweg zurück zum Wanderparkplatz Puschkental. Bevor man den erreicht, muss man noch einmal kurz kräftig bergauf gehen. Dabei kann man gut zwischendurch mal anhalten, sich umdrehen und die schöne Aussicht ins Hügelland genießen.

Auf den Seiten des "melle navigator" finden Sie weitere Informationen und Bilder.

 


Wanderparkplatz Puschkental, A6 "Rundweg Steinbrink" auf einer größeren Karte anzeigen


 

Wellingholzhausen, Puschkental, A7 “Rundweg Kronensee – Hasetal”

Wanderparkplatz Puschkental

A7 “Rundweg Kronensee – Hasetal”, ca. 7 km

GPSies - Wellingholzhausen, Puschkental, A7 „Rundweg Kronensee – Hasetal“Dieser Wanderweg führt an der jungen Hase entlang und durch den Wald am nord-östlichen Hang des Teutoburger Waldes. Es gibt also lange ebene Strecken und auch Steigungen. Die Wege sind allesamt gut ausgebaute Waldwege und auch vom Heimat- und Verschönerungsverein Wellingholzhausen gut ausgesschildert.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, in den Weg einzusteigen, z. B. am Wanderparkplatz Puschkental oder am ehemaligen Wanderparkplatz Kronensee an der Rechenbergstraße. Die Wellingholzhausener werden vom Dorf aus über die Schützenstraße durch die Lieth spazieren und dann über die Hasefurt auf den Wanderweg A7 kommen.

Wenn man sein Auto im Puschkental abstellt, kann man schon zu Anfang die schöne Aussicht auf die hügelige Landschaft Im Berge genießen. Man muss dann zunächst die gleichnamige Straße hinuntergehen. Unten, am Haseweg, überquert man dann die hier erst einige hundert Meter junge Hase und steigt wieder auf zum Waldrand. Auch in diesem schönen, von Buchen dominierten Mischwald geht es weiter bergauf, bis man an einer gut ausgebauten, markanten Kreuzung nach rechts abbiegt. Durch einen auffällig klein parzellierten Wald macht man eine weit geschwungene Linkskurve. An der nächsten "T-Kreuzung" wandert man wieder nach rechts.

  

Nur selten so gut gefüllt: der Blaue See im März

 

Von nun an geht es über den Tangermannweg zumeist leicht bergab, am Blauen See vorbei, der trotz seiner Schönheit meist sehr einsam daliegt. Einmal muss man noch nach rechts in den Niehausweg abbiegen.

So kommt man hinunter zur Einmündung der Wanderwege in die L 94, die Rechenbergstraße, wo auch der Wanderparkplatz Kronensee Wellingholzhausen liegt.

Von hier aus geht man kurz nach rechts und dann wieder links. So kommt man durch den Wald zum Ufer des Kronensees. An diesem geht man entlang,genauer an der renaturierten Hase, die seit einigen Jahren wieder am Kronensee vorbeigeführt wird. Über eine verwitterte Treppe gelangt man südlich des Sees wieder hinauf auf den großen Forstweg.

Nun wandert man durch das schöne Hasetal immer an dem sich windenden Flüsschen entlang. An der nächsten größeren Kreuzung ginge es links über die Furt nach Wellingholzhausen, rechts über den Alten Wellingholzhauser Weg nach Dissen. Wir wandern aber geradeaus weiter, zur Linken die Hase, zur Rechten die Amtswiede, wie dieser schöne Wald genannt wird. Schließlich überquert man auf einer kleinen Brücke die Hase, so dass man wieder zurück in den Grönegau kommt, und wandert auf dieser Seite entlang zur Almaquelle unterhalb des Wullbrinks. Hier gibt es nach der Schutzhütte am Blauen See die zweite gut ausgebaute Rastmöglichkeit. Vielleicht ist es gar nicht schlecht, noch einmal kurz zu verschnaufen, denn jetzt muss man natürlich noch den steilen Anstieg zur Straße Puschkental und zum Wanderparkplatz in Angriff nehmen.


Wanderparkplatz Puschkental, A7 "Rundweg Kronensee - Hasetal" auf einer größeren Karte anzeigen

 Auf den Seiten des "melle navigator" finden Sie weitere Informationen und Bilder.


 

Wellingholzhausen, Puschkental, Wellingholzhausener Rundweg

Wanderparkplatz Puschkental (auch fürs Navi)

Wellingholzhausener Rundweg (ca. 12,7 km)

Wellingholzhausen besteht aus neun Bauernschaften: Peingdorf, Kerßenbrock, Himmern, Nüven, Vessendorf, Oberschlochtern, Handarpe, Uhlenberg und die Dorfbauernschaft Wellingholzhausen. Für Wanderer bietet die Umgebung des Dorfes ja bekanntlich ein besonders abwechslungsreiches Angebot. Deswegen darf hier auch der Wellingholzhausener Rundweg nicht fehlen. Er dreht eine ca. 13 Kilometer lange Runde um die Dorfbauernschaft oder Dörferbauerschaft, wie sie hier auch genannt wird. Er kombiniert verschiedene Teilstrecken einzelner anderer Wanderwege von A1 bis A9. Auffällig sind die vielen Quellen, die am Wegesrand liegen.

Es gibt mehrere gute Möglichkeiten in den Rundweg einzusteigen, wir machen es hier ab dem Puschkental. Gekennzeichnet ist der Weg durch ein weißes Dreieck auf schwarzem Grund.

Vom Wanderparkplatz Puschkental aus geht man zunächst hinunter zur Almaquelle (= Schwarze Welle), auf die besonders bei der Beschreibung des Wanderwegs A6 eingegangen wird. Von hier aus geht es zunächst an dem Flüsschen weiter entlang, das dann aber sehr bald in die Hase, selber noch nur ein Flüsschen, mündet. Ein kurze Wegstrecke weiter kann man die Hase von der rechten auf die linke Seite überqueren. Nun verlässt man das Tal und steigt leicht bergauf. Dabei wandert man auf einem guten Schotterweg durch die schönen, abwechslungsreichen, geschlossenen Waldgebiete der Amtswiede und des Baumgartens, beides zu Dissen-Nolle gehörig, bis man an der Großen Rehquelle ankommt. Auch hier entspringt ein Hase-Zufluss. Ungefähr in der Mitte zwischen Schwarzer Welle und den Rehquellen hat man den besonders idyllischen Blauen See, der immer zu einer kleinen Rast einlädt, passiert.

Auch an dem schönen Quelltopf der Großen Rehquelle (die Kleine Rehquelle befindet sich auf der anderen Seite der Rechenbergstraße) gibt es auch gute Rastmöglichkeiten. Hat man sich etwas ausgeruht, wandert man auf einem kleineren Pfad direkt nach Norden bis man auf die Hauptstraße L 94 trifft, die Rechenbergstraße. Parallel zu ihr - auf einem kleinen Fußweg am Walsrand - gelangt man wieder ins Hasetal. Den Wanderparkplatz Kronensee Wellingholzhausen, der früher an dieser Stelle lag, gibt es nicht mehr. Der Wanderer kann weiter auf dem Pfad bleiben, der immer etwas oberhalb und abseits der Straße verläuft, die mit dem Überqueren der Hase und dem Übertritt in den Grönegau ihren Namen in Dissener Straße ändert. Der Weg führt an eine Ecke des Kronensees, den man aber hinter den Anpflanzungen an der um den See herumgeführten Hase mehr ahnen als sehen kann.

Nun muss man leider auf die Landesstraße wechseln, wobei besondere Vorsicht walten muss, denn hier gibt es weder Fuß- noch Radweg. Vorbei an der Waldschänke und einem Sägewerk und immer an der Hase entlang gelangt man schließlich zur Straße Greversheide, die nach links von der L 94 abbiegt. Auf der Straße überquert man wieder die Hase und muss dann gleich am Waldrand zur Rechten in den Wald gehen. Hier beginnt ein Weg, der zunächst durch schönen Buchenhochwald und dann hinter Böhnenmühle vorbei und zum Hasesee führt.

Der Hasesee versteckt sich hinter dem Gestrüpp

So gelangt man am Hasesee auf die Vessendorfer Straße. Auf dieser Allee biegt man nach rechts ab, wieder über die Hase, bis man die Kreisstraße nach links verlassen kann, so dass man den geraden Weg zum Ortsmittelpunkt wählt, vorbei an den Sportanlagen, die vor allem vom WTV genutzt werden, Schule, Kindergärten und Friedhof. Hinter dem Friedhof geht es nach rechts, also nicht bis zur Kirche weitergehen, was aber auch kein großer Umweg wäre. Und einen Blick ist Sankt Bartholomäus immer wert. In der Uhlandstraße hinter dem Friedhof gibt es auch ein Möglichkeit, das Auto im Ort abzustellen, und in den Wellingholzhausener Rundweg einzusteigen. Hier ist auch eine Wandertafel zum Ahornweg aufgestellt.

Der Wellingholzhausener Rundweg überquert am Gasthof Schrage die Hauptstraße des Dorfes und führt dann durch die mit ihren Hainbuchen im oberen Teil sehr beeindruckende Beutlingsallee bergauf. So kommt man zum Wellinger Hausberg, dem Beutling, in seinem Naturschutzgebiet. Kurz hinter dem gleichnamigen Gasthaus beginnt der recht steile Aufstieg zum Gipfel mit dem Aussichtsturm und Rastmöglichkeiten und Schutzhütte.

 

Die Beutlingsallee von Bredenstein aus

 

Vom Beutlingsturm hat man in alle Richtungen einen schönen freien Blick, zum Beispiel in die hinterm Beutling liegende Gegend Im Berge, durch die es jetzt weitergeht. Man verlässt also Aussichtsturm, Berg und Naturschutzgebiet nach Süden und kommt zum Hof Altemöller. Hier kann man dann nach links abbiegen und kommt auf die Hasestraße, die nach Borgholzhausen führt. Ihr muss man - wieder ohne Fußweg - bis zur Landesgrenze folgen. Dort biegt man auf der kleinen Asphaltstraße nach rechts zur Hasequelle ab (siehe unter A6) und wandert dann durchs schöne Puschkental zum Wanderparkplatz.

 

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Hasequelle

 

Heimat- und Verschönerungsverein Wellingholzhausen    webmaster@heimatverein-wellingholzhausen.de